Beschreibung und Geschichte
Der Preisträger des Architektenwettbewerbs zum Bau eines Gemeindezentrums für die Johanneskirchengemeinde in Speyer-West, Prof. Ernst Zinsser, Hannover, plante 1966 eine größere, getrennt vom Gemeindehaus stehende Kirche. Gebaut aber wurde in den Jahren 1980 bis 1982 mit dem Speyrer Architekten Lothar Heine eine auf ca. 250 Plätze verkleinerte und direkt mit dem Gemeindehaus verbundene Kirche, die unter Einbeziehung der Gemeindesäle auf ca. 600 Plätze erweitert werden kann. Durch das zum Altarbereich hin ansteigende Dach mit dem Kreuz und durch den hohen spitzen Kirchturm ist die Kirche von außen deutlich als Kirchenraum zu erkennen. Diese Architektur hat zwei Motive: 1) Es soll mit dieser Kirche ein deutliches Zeichen für den christlichen Glauben in der heutigen Zeit gesetzt werden. 2) Die Kirche wird für die Menschen, die in diesem Wohngebiet leben zu einem deutlichen Hinweis auf die Nähe Gottes. Im Innern der Kirche öffnen Architektur und Kunst den Menschen, die in ihrer Welt immer wieder an ihre Grenzen stoßen, eine Dimension der Weite. Aber auch wer von Unruhe und Hektik bedrängt wird, soll hier einen Ort der Ruhe finden. Prof. Emil Wachter, Karlsruhe, gestaltete die farbigen Kirchenfenster. Sie wurden in den Jahren zwischen 1989 und 1991 geschaffen. Ihre Farben prägen den sonst schlicht gehaltenen Kirchenraum. Weihnachts-, Passions- und Osterfenster erzählen die Geschichte Jesu. Seine Geburt im Stall von Betlehem. Sein Sterben am Kreuz von Golgatha. Das neue Leben, das den Tod besiegt hat. Das Pfingstfenster erzählt von Gottes Geist, der Menschen erfasst und sie für eine neue Welt begeistert. An Gott, dem Schöpfer dieser Welt, erinnern die Fenster im Altarraum. Sie zeigen den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis Das Johannesfenster mit dem Abendmahlsbild und der Berufung des Johannes ist vom Künstler überschrieben mit dem Schluss des Te Deum speravi - in dich habe ich gehofft, Herr.
aktuelles:
Kirche und Kino Gottesdienstprojekt mit Kinofilmen So wirklich kennt Mackenzie Gott nicht. Er geht zwar regelmäßig mit der Familie in den Gottesdienst, aber das wohl eher den Kindern zuliebe. Nachdem eines Tages „die große Traurigkeit“ ins Leben der Familie Philips tritt, ändert sich alles. Als dann ein mysteriöser kurzer Brief im Briefkasten auftaucht, der mit „Papa“ unterzeichnet ist, ist es Macks einzige Spur, der er folgen kann. Er soll zur Hütte im Wald kommen, dem Ort, mit dem der Schrecken des Tages damals in Verbindung steht. Ein Film mit seiner Botschaft von Glaube, Liebe und Vergebung, der Leben verändert. Samstag, 1.Februar 2020, 20.00 Uhr Johanneskirche Speyer     
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